NSA schaut euch beim Angry Birds spielen zu

Am Sonntagabend zeigte die ARD ein Interview-Mitschnitt, in dem Edward Snowden Antworten zum NSA-Skandal gab. Das Video kann man sich auch in der ARD-Mediathek anschauen, wenn man es verpasst haben sollte. Unser Kollege Henning Uhle hat sich dazu sehr schön geäußert. Das Interview fand ich auch ziemlich mager, da es keinen veröffentlichten Originalmitschnitt zu dem Interview gibt. Es gibt nur die eine Version, die vermutlich ordentlich gestutzt wurde, die vermutlich weniger Informationen enthält, als wirklich Preis gegeben wurde. Nun, knapp einen Tag nach der Ausstrahlung im Fernsehen gibt es neue Informationen zu dem Thema.

Diesmal geht es um Smartphones und deren Apps. So soll die NSA und auch der GCHQ  sich an den Daten von einigen beliebten Apps zu schaffen machen. Vor allem das Spiele-Hit Angry Birds ist hier im Zielfeuer. Es sind Dokumente aufgetaucht, die zeigen, dass man hier die Daten von allen Spielen sammelt. Hier werden Daten weitergegeben, von denen  Orte, Alter oder Geschlecht nur eine kleine Auswahl von Angry Birds. Des weiteren werden auch Daten weitergegeben, mit denen die NSA theoretisch alles weiß. So kann man Anhand eines Fotos, welches mit dem Smartphone gemacht wurde und bei Facebook hochgeladen wurde, viel mehr Details von sich Preis gegeben, als man denkt. Standort, Netzwerkverbindungen, Webseitenverlauf, Freundeslisten, Dokumente auf dem Gerät, User Agents, Telefonprotokolle, SMS, E-Mail Adressen, die IMEI des Smartphones und noch vieles mehr.

Wie auch Henning, vermute ich auch, dass der wirkliche Hammer in dem Fall Snowden erst noch fallen wird. Da wird noch irgendetwas extrem krasses kommen, was keiner gedacht hat und was die USA und die NSA in ein neues Licht stellen wird. Warten wir mal ab was da passieren wird und schauen ab und zu mal wieder in das Thema hinein.

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