Lovoo für 65 Millionen Dollar verkauft

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Online-Dating wird nun für die jenigen, die dies betreiben, vermutlich noch ein kleines Stückchen mehr bescheiden. Die Betreiber von Lovoo haben ihr Unternehmen für 65 Millionen Dollar an die amerikanische Meet Group verkauft.

Lovoo war 2016 in starke Kritik geraten, da man dem Unternehmen vorgeworfen hat, weibliche Fake-Profile erstellt zu haben, um männliche Nutzer zur Zahlung für Premium-Accounts zu zwingen. Daher ist es nun das schlauste für die bisherigen Eigentümer Florian Braunschweig und Alexander Friede, ihr Skandal-Startup zu verkaufen.

65 Millionen Dollar legt die amerikanische Meet Group auf den Tisch, weitere Bonuszahlungen sollen folgen, wenn bestimmte Umsätze bis zum Ende des Jahres erreicht werden.  Die 100 Mitarbeiter von Lovoo sollen ihre Jobs vorerst behalten und auch die bisherigen Eigentümer sollen vorerst dem Unternehmen treu bleiben.

„Nach aufregenden fünf Jahren halten wir den Zeitpunkt für einen Verkauf für genau richtig.“

Die Meet Group ist allerdings bereits sehr großflächig auf dem Dating-App-Markt tätig. Mit den Apps meetme, skout, Hi5 oder auch tagged erreichte man bisher mehr als 2,5 Millionen tägliche Nutzer, wozu sich nun mehr als 1,9 Millionen Nutzer täglich von Lovoo hinzugesellen. Wir haben nun einen regelrechten Primus unter den Dating-Apps, was vermutlich auch Veränderungen mit sich bringen wird – und gerade im Dating-Bereich sind Veränderungen oft nicht gut für die Nutzer und mit zusätzlichen Kosten verbunden.

via Gründerszene

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