Bridgekamera Infoportal

Eine gute Bridgekamera kann ein guter Kompromiss zwischen einer normalen Kompaktkamera und einer professionellen Spiegelreflexkamera sein, da die Bridgekamera bereits mit einem sehr großen Brennweitenbereich ausgestattet ist, wozu man bei einer digitalen Spiegelreflexkamera große und schwere Spezial-Objektive bräuchte.

In unserem Bridgekamera Test zeigen wir unseren aktuellen Bridgekamera Testsieger und unsere Bridgekamera Empfehlungen aus allen Preisklassen. Mit einem Kauf unserer Empfehlungen machst Du definitiv nichts verkehrt!

Wir sind ein unabhängiges Verbraucherportal und unser Bridgekamera Test besteht aus langen und guten Recherchen sowie jahrelanger Erfahrung von Fotografen, welches sich beruflich und auch als Hobby tagtäglich mit der Fotografie beschäftigen.

Wir klären unter anderem auf, worauf beim Bridgekamera kaufen zu achten ist und erläutern die wichtigsten Begrifflichkeiten aus der Fotografie, welche für unseren Bridgekamera Test relevant sind.

Bridgekamera Test – Unser Testsieger 2017/18

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Bridgekamera Test Ratgeber

Warum Bridgekameras für viele Nutzer die optimale Digitalkamera sind, zeigt ein Vergleich. Eine gute Kompaktkamera kostet zwischen 100 und 200 Euro, man ist allerdings in der Regel auf einen maximal 8fachen Zoom mit einer recht geringen Brennweite beschränkt.

Wählt man hingegen eine Spiegelreflexkamera, dann liegt man oftmals bei weit über 1000 Euro, wobei hier noch nicht einmal ein großes Ultra-Zoom Objektiv mit inkludiert ist. Dies muss man dann noch extra kaufen. Nicht zu vergessen ist dann natürlich auch, dass man das große und schwere Objektiv mit dabei haben muss.

Ein schönes Zitat vom US-Fotograf Eliott Erwitt:Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat.

Die beste Kamera könnte also eine Bridgekamera sein, was auch Erwitt früh gemerkt hat. Bei der Bridgekamera hat man eine relativ kompakte Digitalkamera, welche einen sehr großen Brennweitenbereich hat, trotzdem aber in Größe und Preis nicht in die Bereiche einer Spiegelreflexkamera kommt.

Aufgrund neuester Bildsensor-Technologien können aber auch die Bridgekameras Fotos machen, welche auf Spiegelreflexkamera-Niveau sind und sich somit Ideal als Allround- oder Reisekameras einsetzen lassen.

Wichtige Bauteile für eine Bridgekamera

Kamera ist nicht gleich Kamera – und genau aus diesem Grund betrachten wir in unserem Bridgekamera Test nicht nur die Kameras im allgemeinen, sondern auch die einzelnen Bauteile, welche den Bridgekameras verbaut wurden.

Die verschiedenen Bauteile gibt es in den unterschiedlichsten Bauarten, welche jeweils für eine andere Qualität stehen und der Bridgekamera auch eine andere Wertigkeit vermitteln.

[alert style=”success”]Unser Bridgekamera Test zeig mit der Kaufberatung auf, welche Bauteile relevant sind und erklärt diese.[/alert]

Bildsensor

Der Bildsensor ist das wichtigste Bauteil an einer Bridgekamera. Nur wenn ein wirklich guter ud hochwertiger Bildsensor verbaut wurde, kann die Kamera auch wirklich gute Fotos machen.

Ein Sensor ist das in einer digitalen Kamera verbaute Bauteil, welches für das Abbilden des aufzunehmenden Objektes zuständig ist. Es gibt viele verschiedene Bauweisen, Qualitäten und Größen von Sensoren. Am meisten vertreten sind die CCD und CMOS Sensoren.

Ein Sensor besteht zu 50% aus grünen, 25% aus roten und 25% aus blauen Pixeln besteht. Die Prozentuale Aufteilung ergibt sich daraus, dass das menschliche Auge besonders sensibel auf grün reagiert und auch in unserer Umwelt sehr viel grün zu finden ist.

In allen digitalen Kameras sind verschiedene Sensoren verbaut, abhängig von Hersteller, Professionalität und Güte. Wichtig ist, zu bedenken, dass es schon wichtig ist, ausreichend Pixel zu haben, jedoch auch nicht zu große Mengen an Pixeln.

Beispielsweise bei einer Kompaktkamera, mit einer etwaigen Sensorgröße von 8,8mm x 6,6mm, haben 12 Mio. Pixel deutlich mehr Platz, als wenn auf einem gleich großen Sensor beispielsweise 18 Mio. Pixel verbaut sind. Gerade, wenn man in der Kamera die ISO-Empfindlichkeit erhöht, werden die Pixel schon mit einer leichten elektrischen Spannung „vor gefüllt“, um bei schlechteren Lichtverhältnissen ein Foto zu ermöglichen.

Und je mehr Pixel auf einem Sensor verbaut sind, die ISO-Empfindlichkeit erhöht, werden die Pixel schon mit einer leichten elektrischen Spannung „vor gefüllt“, um bei schlechteren Lichtverhältnissen ein Foto zu ermöglichen. Und je mehr Pixel auf einem Sensor verbaut sind, umso weniger Platz haben diese, um sich zu entfalten und bei höheren ISO-Werten können Farbinformationen in benachbarte Pixelzellen überlaufen. Dies wird als Rauschen bezeichnet und zeichnet sich dadurch aus, dass auf dem gesamten Foto rote, grüne und blaue Pixel sichtbar werden, wo diese eigentlich nicht sein dürfen.

Optik und Objektiv

Der zweite entscheidende Faktor für eine gute Kamera sind die Optik und das Objektiv der Kamera. Wie auch bei einer Brille bringt ein gutes Brillengestell relativ wenig, wenn die Gläser nicht hochwertig sind.

So sollten die Linsen des Objektives eine hohe Qualität haben, um etwaige Bildfehler durch das Objektiv auszuschließen. Fehler können hier zum Beispiel Abbildungsfehler wie so genannte chromatische Aberationen sein, welche durch eine falsche Brechung des Lichts in der Linse ausgelöst werden.

Grundsätzlich müssen die Linsen aus Glas sein und dieses sollte vergütet sein – Plastik verkratzt und verzerrt. Vergütung bedeutet, dass die Oberfläche speziell beschichtet ist, um z.B. UV-Strahlung zu filtern, die dem Foto einen Blaustich verleihen können und auch resistenter gegen Verschmutzung und Kratzer sind.

Sie erkennen eine Vergütung durch schräges Ansehen der vorderen Linse. Schimmert diese im Licht leicht violett, ist sie vergütet. Schimmert sie dagegen eher grünlich oder neutral, ist sie nicht vergütet.

Alternativ zu einem bereits hoch vergütetem Objektiv kann man auch bei einigen Kameras aus unserem Bridgekamera Test so genannte Filter einbauen, welche gegen UV Strahlung schützen können oder für bestimmte Effekte benutzt werden können.

Auch wichtig ist, dass man ein Lichtstarkes Objektiv hat, was immer mit der Bezeichnung “f” angezeigt wird. Je geringer dieser Wert ist, umso Lichtstärker ist das Objektiv.

Zoom und Brennweite

Die Brennweite gibt den Wert an, wie stark man ein Objekt aus der Ferne mit dem Objektiv näher betrachten kann und wie weit sich das Objektiv herausfahren lässt, um dieses Objekt vergrößert darzustellen.

Wir geben die Werte direkt in so genanntem “Kleinbild-Format” an, was der digitale Wert des Herstellers umgerechnet auf das alte Kleinbild-Kamera-Format bedeutet. Die Hersteller haben im digitalen Zeitalter alle unterschiedliche Bildsensoren in verschiedenen Größen, wodurch man diese mit dem so genannten “Crop-Faktor” umrechnen muss.

Je geringer hier der Anfangswert ist, umso weiter ist die Ansicht bei komplett eingefahrenen Objektiv. Man bekommt so also möglichst viel von der Umgebung mit auf das Foto. Je größer dann der Endwert ist, umso näher kann man entfernte Objekte auf das Foto holen. So lassen sich um Beispiel Tiere vollkommen unbeobachtet Fotografieren-

Der Wert Zoom gibt dann den Vergrößerungswert an, wie stark die Vergrößerung vom kleinsten Wert im so genannten Weitwinkel bis hin um größten Wert im so genannten Telebereich ist.

Sucher (View Finder)

Bevor die Digitalkameras vernünftige Displays verbaut bekommen habe, war der Sucher (engl. View Finder) die einzige Möglichkeit, das zu fotografierende Motiv so zu betrachten, wie die Kamera dieses aufnehmen wird. Bei den alten Analogkameras bestand nicht einmal die Möglichkeit über ein Display die Aufnahme hinterher zu überprüfen – man musste also alles direkt bei der Aufnahme richtig machen.

Für die direkte Aufnahm empfehlen wir aber weiterhin den Sucher. Dieser ist mittlerweile bei vielen Digitalkameras zwar nur noch in digitaler Bauart als “electronic View Finder” zu finden, aber auch ein digitaler Sucher ist besser als kein Sucher.

Ein digitaler Sucher ist ein kleines Display verbaut hinter einer Augenmuschel, durch welche man einen direkten Blick auf das Foto bekommt. Bei einem so genannten optischen Sucher bekommt man hingegen direkten Blick über Spiegel auf das Motiv, was von der Natürlichkeit des Motives profitiert.

Der generelle Vorteil, wenn man ein Foto macht, während man durch den Sucher schaut, ist ganz einfach. Man wird weniger von der Umgebung abgelenkt, hat die Kamera in einer festeren und stabileren Haltung und bekommt einen klareren Blick auf das Motiv, da weder Reflexionen auf dem Display, noch die Sonne den Fotografen hier behindern.

Display

Die ersten Digitalkameras hatten dann sehr kleine Displays, welche bei einer Größe von ca. 1 Zoll nicht besonders viel Anzeigen konnten. Aber man konnte eine grobe Korrektur vornehmen, oder musste nicht durch den Sucher schauen, um das Foto zu machen. Mittlerweile sind wir bei erstklassigen Displays angekommen, welche mit über 3 Zoll Größe auch optimal sind, um Fotos zu kontrollieren.

Mittlerweile ist ein Display bei einer Digitalkamera nicht mehr wegzudenken. Hier bekommt man neben den vielfältigen und umfangreichen Einstellungen auch perfekte Bildvorschauen angezeigt und kann schon erste, kleine Bildbearbeitugen direkt in der Kamera vornehmen.

Ein Display sollte heutzutage nicht mehr unter 3 Zoll groß sein, was in etwa eine Displaydiagonale von 7,5 cm bedeutet. Ebenso ist es wichtig, dass das Display möglichst farbneutral ist und die Farben so realistisch anzeigt.

Bei der Farbneutralität hatten einige Hersteller in der Vergangenheit ihre Probleme, da vor allem die von Samsung einst viel genutzten AMOLED und Super AMOLED Displays die Farben teilweise in einer viel stärkeren und extremeren Stärke angezeigt haben, als diese in der Realität oder auf dem Foto waren. Mittlerweile setzen viele Hersteller aber auf die bewährten TFT Displays.

Kaufberatung: Highend oder Einsteiger Bridgekamera?

Stehst Du vor dem Kauf einer neuen Bridgekamera, ist natürlich erst einmal eine entscheidende Frage, wie hoch dein verfügbares Budget ist. Wir empfehlen allerdings auf keinen Fall am falschen Ende zu sparen, sondern in Qualität aus unserem Bridgekamera Test zu investieren.

Natürlich kann man am Preis auch ein wenig die Qualität der Kamera sowie der Bauteile der Kamera ausmachen. So ist eine Kamera für 500 Euro in der Regel hochwertiger verbaut und sollte bessere Aufnahmen machen als eine für 100 Euro.

Ob man nun 100, 500 oder 1000 Euro für eine neue Bridgekamera ausgibt, das hängt ganz davon ab, welchen Anwendungsbereich man abdecken möchte, was man mit den Fotos machen möchte, welche Ansprüche man an die Fotos stellt und wie oft man die Kamera wirklich benutzt.

Möchte man für den Urlaub einmal im Jahr eine Reisekamera haben, so reicht sicherlich eine Kamera für 100-200 Euro.

[alert style=”success”]Möchte man allerdings öfters auf Fototour gehen und dann Fotos auf professionelleren Fotoseiten zur Schau stellen, so sollte man vielleicht doch auf eine Kamera zwischen 500 und 1000 Euro gehen.[/alert]

Wo Bridgekamera kaufen?

Aufgrund eigener Erfahrungen empfehlen wir Amazon als führenden, internationalen Online-Shop als den Shop unseres Vertrauens. Hier bekommt man neben einer schnellen Lieferung und der größten Auswahl an Kameras auch den besten Preis und kann sofort passendes Zubehör mitbestellen.